
Tesla-Spule: Luftspalttransformator mit in Resonanz aufeinander abgestimmten
Spulen zur Erzeugung hochfrequenter Hochspannung
Bei herkömmlichen Spulen verderben die Kosten schon bei einigen tausend Volt jeden Spaß.
Doch mit Tesla-Spulen lassen sich relativ leicht Spannungen von mehreren Millionen Volt erzeugen.
Die viel effektivere Spannungsumsetzung der Teslaspule beruht auf dem Prinzip der Resonanz.
Bei Sende-Antennen wird die Antenne immer optimal auf die zu sendende Frequenz abgestimmt, um
möglichst viel der Senderenergie in den Äther zu befördern. Bei Empfangsantennen wird auch immer
auf die optimale Abstimmung geachtet, um einen möglichst hohen Empfangspegel zu erhalten.
Durch dieses Prinzip erreicht die Tesla-Spule eine höhere Effizienz und höhere Spannungspegel
bei der Umspannung.
Doch um eine Spule auf ihrer Resonanzfrequenz zu betreiben, muß die Länge der Spule mindestens
die Hälfte der Wellenlänge betragen. Deshalb beginnen die Frequenzen bei 10kHz.
Diese hohen Frequenzen verringern auch die Gefahr eines tödlichen Kontakts mit einem
so erzeugten Blitz, da Ströme solch hoher Frequenz den Organismus (z.B. Herz: 1 bis 3 Hz) nicht
mehr so direkt stören wie z.B. unser Wechselstrom mit 50 Hz, dem alle Muskeln bedingungslos folgen.
Die Frequenz bewirkt auch den sog. Skin-Effekt, durch den der Strom nicht mehr in das Gewebe eindringen kann sondern
auf der Oberfläche verläuft. Doch je nach Größe/Auslegung der Spule kann es
trotzdem gefährliche Verbrennungen geben !
Bilder von Tesla-Spulen:
![]() eine schöne Funkenstrecke 500x323x16M; 24 KB | ![]() Tesla vor einer Spule 448x322x256; 92 KB | ![]() kleine Spulen in Aktion 540x311x16M; 23 KB |
Mehr Informationen zu Tesla-Spulen sind unter 'WebLinks zu Tesla' zu finden.
Bilder von Tesla-Spulen bei Google: http://images.google.de/images?&q=tesla%20coil